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Veröffentliche Beiträge in “New Work”

beyond your business Podcast: Folge 1 – Wolfram Müller

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In der ersten Folge des Podcasts 'beyond your business' spricht Tim Bosenick mit Wolfram Müller, Projekt-Management-Pionier der ersten Stunde. Dieser hat einen erfolgreichen Ansatz für selbstorganisierte Change Management Prozesse entwickelt, welcher mit klassischen Annahmen über Berater, Führung und Auslastung bricht und zu neuem Denken anregt.

Warum wir das Mindset so oft unterschätzen

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Das Mindset, also die innere Haltung, spielt bei dem Thema digitaler Wandel bzw. Wandel insgesamt eine große Rolle. Denn die inneren Werte und die innere Haltung eines Menschen zu bestimmten Aspekten des Lebens wirken sich deutlich auf sein eigenes Handeln aus. Und das gilt - nebenbei bemerkt - nicht nur für den einzelnen Menschen. Es gilt genauso für Unternehmen. Es zeigt sich, dass besonders drei innere Haltungen außerordentlich wirkungsvoll sind, ein Unternehmen bei Veränderungsprozessen auf dem Weg zu mehr Menschlichkeit, zu höherer Flexibilität und besserer Anpassungsfähigkeit an die moderne Welt zu unterstützen. Diese sind: Neugier, Empathie, Offenheit oder auch kurz: das NEO Mindset

Struktur der Zusammenarbeit

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Hierarchische Organisationsmodelle mögen in der Lage sein, stabile und effiziente Routineprozesse auszuprägen, sie sind aber ungeeignet in einem volatilen Umfeld ständiger Veränderung; hier sind sie zu langsam und träge. Außerdem gelingt es ihnen in der Regel nicht, die Potentiale, die bei den Mitarbeiter:innen vorhanden sind, umfänglich zu fördern und im Sinne des Unternehmens zu nutzen.
Was jetzt nötig ist, ist eine wertebasierte, agilere und vernetztere Form der Zusammenarbeit auf Augenhöhe und über alle Ebenen.

NEO Mindset

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Das NEO-Mindset ist ein wesentlicher Bestandteil, um eine Digitale Transformation in Richtung einer Human Centric Organization zum Erfolg werden zu lassen. Neugier, Empathie und Offenheit ermöglichen es einem Unternehmen, die Herausforderungen der VUCA-Welt zu bestehen und aktiv zu gestalten.

Kundenperspektive

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Um in der VUCA-Welt zu bestehen, müssen sich Unternehmen zu kundenzentrierten Unternehmen entwickeln. Die Kundenzentrierung darf dabei nicht nur „etikettenhaft“ durch die oberflächliche Einführung von z.B. Scrum, Design Thinking oder Agilität erfolgen, sondern muss in einer tiefgreifenden Änderung des Mindsets seinen Anfang nehmen. Ebenso muss eine Innovationskultur etabliert werden, um begeisternde Services, Produkte oder Prozesse kundenzentriert entwickeln zu können. Wichtiger Grundpfeiler dieser Kultur ist die Bereitschaft zum Scheitern („fail fast“).

Purpose & Zielbild

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Gerade in einem volatilen, komplexen Umfeld mit großer Unsicherheit, braucht es Orientierung durch eine verbindende Kraft, eine Grundwahrheit und Identifikationsfläche, die durch Purpose und Zielbild erreicht werden können. Je klarer Purpose und Zielbild sind und je konsequenter sie gelebt werden, desto mehr Vertrauen setzen Mitarbeiter:innen und Kund:innen in das Unternehmen, identifizieren sich mit ihm, haben eine stärkere Bindung zu ihm und bringen infolge das Unternehmen motiviert und dem Purpose entsprechend voran.

Über die Theorie U

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Vom Sinn des Innehaltens in Veränderungsprozessen. Über die Theorie U von C. Otto Scharmer und dem Konzept des 'Presencing'. Um aus einer neuen Sicht des Ganzen zu handeln, bedarf es neuen Formen der Aufmerksamkeit. So gelingt es den Blick, das Verstehen und das Handeln zu erweitern und somit von der Zukunft her zu führen und kreative Möglichkeiten zu eröffnen.

Von neuen Teams – und Bäumen

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Was haben ein Wald und selbst-organsierte Unternehmen gemeinsam? Sie sind beide selbstorganisiert. “Re-intenving Organizations” befasst sich mit der evolutiven Entwicklung von Unternehmen hin zu selbst-organisierten, und zieht den Wald als Vergleich heran. Und so sehr ich diese Entwicklung unterstütze - so sehr hinkt aber aus meiner Sicht ein Teil der Argumentation, und das macht mich stutzig. Denn die sehr positive Vision selbst-organisierter Unternehmen laut Autor passen eigentlich gar nicht zum täglichen Überlebenskampf im Wald. Daher frage ich mich: wenn der Bild-Vergleich so hinkt, wie sehr kann ich dann den skizzierten Unternehmensformen vertrauen? Eine biologische Auseinandersetzung.

Digital Overload – die Reizüberflutung besiegen

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Eine Beobachtung aus dem Alltag (Torsten Katthöfer) „Ich besitze eine Smartwatch. So eine pfiffige Uhr, die den Luftdruck und meinen Puls misst, mir beim Rennradfahren alles über meinen Trip verrät und die auch noch ungemein schick und modern aussieht. Ursprünglich habe ich die Smartwatch zur Wettervorhersage und als sportlichen Begleiter gekauft, doch schnell wurde mir klar, dass sie mich ja auch benachrichtigen kann. Erst als Wecker, dann bei Anrufen auf…