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Veröffentliche Beiträge in “Future of Work”

Warum wir das Mindset so oft unterschätzen

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Das Mindset, also die innere Haltung, spielt bei dem Thema digitaler Wandel bzw. Wandel insgesamt eine große Rolle. Denn die inneren Werte und die innere Haltung eines Menschen zu bestimmten Aspekten des Lebens wirken sich deutlich auf sein eigenes Handeln aus. Und das gilt - nebenbei bemerkt - nicht nur für den einzelnen Menschen. Es gilt genauso für Unternehmen. Es zeigt sich, dass besonders drei innere Haltungen außerordentlich wirkungsvoll sind, ein Unternehmen bei Veränderungsprozessen auf dem Weg zu mehr Menschlichkeit, zu höherer Flexibilität und besserer Anpassungsfähigkeit an die moderne Welt zu unterstützen. Diese sind: Neugier, Empathie, Offenheit oder auch kurz: das NEO Mindset

Struktur der Zusammenarbeit

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Hierarchische Organisationsmodelle mögen in der Lage sein, stabile und effiziente Routineprozesse auszuprägen, sie sind aber ungeeignet in einem volatilen Umfeld ständiger Veränderung; hier sind sie zu langsam und träge. Außerdem gelingt es ihnen in der Regel nicht, die Potentiale, die bei den Mitarbeiter:innen vorhanden sind, umfänglich zu fördern und im Sinne des Unternehmens zu nutzen.
Was jetzt nötig ist, ist eine wertebasierte, agilere und vernetztere Form der Zusammenarbeit auf Augenhöhe und über alle Ebenen.

NEO Mindset

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Das NEO-Mindset ist ein wesentlicher Bestandteil, um eine Digitale Transformation in Richtung einer Human Centric Organization zum Erfolg werden zu lassen. Neugier, Empathie und Offenheit ermöglichen es einem Unternehmen, die Herausforderungen der VUCA-Welt zu bestehen und aktiv zu gestalten.

Kultur der Zusammenarbeit

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Um auf die stetigen Veränderungen der Arbeitswelt reagieren zu können, müssen Unternehmen hierarchische Strukturen, die träge und unflexibel sind, neu denken und eine Kultur etablieren, die von Kollaboration und Vertrauen geprägt ist. Eine solche Kultur der Zusammenarbeit zeichnet sich dabei durch einen Mitarbeiterfokus, eine gute Konflikt-, Lern- und Fehlerkultur und ein verändertes Führungsverständnis hin zum ‚Collaborative Leadership‘ aus.

Kundenperspektive

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Um in der VUCA-Welt zu bestehen, müssen sich Unternehmen zu kundenzentrierten Unternehmen entwickeln. Die Kundenzentrierung darf dabei nicht nur „etikettenhaft“ durch die oberflächliche Einführung von z.B. Scrum, Design Thinking oder Agilität erfolgen, sondern muss in einer tiefgreifenden Änderung des Mindsets seinen Anfang nehmen. Ebenso muss eine Innovationskultur etabliert werden, um begeisternde Services, Produkte oder Prozesse kundenzentriert entwickeln zu können. Wichtiger Grundpfeiler dieser Kultur ist die Bereitschaft zum Scheitern („fail fast“).

Purpose & Zielbild

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Gerade in einem volatilen, komplexen Umfeld mit großer Unsicherheit, braucht es Orientierung durch eine verbindende Kraft, eine Grundwahrheit und Identifikationsfläche, die durch Purpose und Zielbild erreicht werden können. Je klarer Purpose und Zielbild sind und je konsequenter sie gelebt werden, desto mehr Vertrauen setzen Mitarbeiter:innen und Kund:innen in das Unternehmen, identifizieren sich mit ihm, haben eine stärkere Bindung zu ihm und bringen infolge das Unternehmen motiviert und dem Purpose entsprechend voran.

Ein Kaminabend der besonderen Art

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Zu einer erfolgreichen Digitalisierung gehört nicht nur die Entwicklung herausragender digitaler Produkte oder Services, die die Kunden begeistern, sondern auch die Entwicklung einer herausragenden Kultur und Struktur, die die Entwicklung neuer Produkte und Services erst möglich macht, die richtigen Talente für das eigene Unternehmen begeistert und die Kreativität der Mitarbeiter:innen freischaltet. All dies gehört zur Entwicklung einer „human centric organization“. Am 20.11.20202 findet ein (auch digitales) Forum bei consensa in Hamburg zu genau diesem Thema statt.