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Veröffentliche Beiträge in “Empowerment”

Von neuen Teams – und Bäumen

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Was haben ein Wald und selbst-organsierte Unternehmen gemeinsam? Sie sind beide selbstorganisiert. “Re-intenving Organizations” befasst sich mit der evolutiven Entwicklung von Unternehmen hin zu selbst-organisierten, und zieht den Wald als Vergleich heran. Und so sehr ich diese Entwicklung unterstütze - so sehr hinkt aber aus meiner Sicht ein Teil der Argumentation, und das macht mich stutzig. Denn die sehr positive Vision selbst-organisierter Unternehmen laut Autor passen eigentlich gar nicht zum täglichen Überlebenskampf im Wald. Daher frage ich mich: wenn der Bild-Vergleich so hinkt, wie sehr kann ich dann den skizzierten Unternehmensformen vertrauen? Eine biologische Auseinandersetzung.

Die Illusion von Kontrolle

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Wie schaffe ich in meiner Organisation Einbindung und Partizipation und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Möglichst früh! Denn wenn Informationen und Entscheidungen strategisch von Mitarbeiter:innen ferngehalten werden erzeugt dies eine Misstrauenskultur und Widerstände, die den Unternehmenszielen entgegen laufen.

Missverständnis ‘Agilität’ – Teil 2

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In den Firmen, in denen ich zurzeit im Rahmen von Team- und Organisationsentwicklung unterwegs bin, treffe ich auf weitere Missverständnisse, die dazu führen, dass „Agilität“ mittlerweile in einigen Firmen zum Schimpfwort geworden ist. Viele Mitarbeiter:innen sind frustriert und haben „keinen Bock“ mehr auf „diese nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird“. Hier meine Top 4 Missverständnisse, ergänzend zu den 4 von Gabris Teil 1.

Missverständnis ‘Agilität’ – Teil 1

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Die Fähigkeit von Unternehmen, sich schnell ändernden Märkten anzupassen, ist gerade in dieser Zeit ein kritisches Erfolgskriterium. Kürzere Lieferzyklen, flache Hierarchien mit kurzen Entscheidungswegen sowie eine hohe Innovationsfähigkeit sind gefragter denn je - und allzu oft werden diesen sinnvollen und wichtigen strategischen Ziele durch zu wenig Planung, zu wenig unternehmerische Selbstkritik und zu wenig Zeit nicht gut umgesetzt.

Zeitautonomie und Arbeitszufriedenheit

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Durch die aktuelle Herausforderung, Arbeit trotz geltender Kontaktgebote und -verbote zu gestalten und als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben, treten die Bedürfnisse der Beschäftigten in den Vordergrund und es ergibt sich die Notwendigkeit, Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen, wobei flexible Arbeitszeitmodelle helfen können. In diesem Artikel werden die möglichen psychologischen Auswirkungen eines Vertrauensarbeitszeitmodells mithilfe der Job Characteristics Theory (Hackman & Oldham, 1975) erläutert.

Motivation in Teams

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Sind lateral geführte Teams besser als direktiv geführte? Sie sind in jedem Fall eines - selbstorganisierter, empowerter und aus meiner Erfahrung motivierter. Von daher - ja, ich finde sie besser! Der Weg von direktiv zu lateral jedoch ist mitunter steinig und langwierig - die Erfahrung aus der Praxis hat mir vor allem eines gezeigt - es gibt richtig gute Begleiter auf dem Weg dahin, und sie heißen: Klarheit und Transparenz, Geduld und Iteration sowie Wertschätzung und Humor. Sie machen aus guten Teams richtig gute, coole und motivierte Teams.